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Weitere Informationen zu: Mary Vaux Walcotts „Blaugrüner Enzian (Gentiana glauca)“

Ein Hauch von Hochgebirge liegt über diesem Blatt: ein kleines Moospolster, zwei Stängel, blaugrüne Blüten. Das viele freie Papier lässt die Pflanze fast schwebend erscheinen.

Entstehungshintergrund

Die Künstlerin, zugleich Naturforscherin, schuf das Aquarell im Jahr 1916. Eine handschriftliche Ortsangabe am unteren Rand nennt das Ptarmigan Valley. Es gehört zur umfangreichen Sammlung ihrer Wildblumenblätter im Smithsonian American Art Museum in Washington (Inventarnummer 1970.355.446).

Bildkomposition und Details

  • Blaugrüne Blüten: Mehrere schmale Blüten sitzen eng gebündelt an den Stängelspitzen.
  • Moospolster: Ein braun und grün getönter Moosgrund verankert die Pflanze im Bild.
  • Freie Papierfläche: Der große helle Raum um das Motiv verleiht dem Blatt Ruhe und Weite.

Bedeutung

Das Blatt zeigt, dass Walcott auch kleine Hochgebirgspflanzen als vollwertiges Bildthema behandelte und ihnen Raum zum Atmen gab. Eine Auswahl ihrer Aquarelle erschien 1925 in dem fünfbändigen Werk „North American Wild Flowers“.

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