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Weitere Informationen zu: Rachel Ruyschs „Blumengirlande“

Statt in einer Vase hängen die Blüten hier frei im Raum, als wäre eine Girlande vor dem dunklen Hintergrund aufgespannt worden. Der Bogen aus Rosen, Winden und Mohn wirkt zugleich üppig und schwerelos.

Entstehungshintergrund

Das Werk entstand 1683 und ist als Öl auf Leinwand ausgeführt. Rachel Ruysch (1664–1750) war zu dieser Zeit noch eine junge Malerin und widmete sich schon früh dem Blumenstillleben. Das Bild befindet sich heute im Staatlichen Museum Schwerin. Girlanden dieser Art gehören zu den dekorativen Spielarten der niederländischen Blumenmalerei des 17. Jahrhunderts.

Bildkomposition und Details

  • Aufhängung: Zwei dünne, verknotete Bänder an den oberen Ecken tragen den Blumenbogen.
  • Blütenvielfalt: Rosen, Winden, Wicken und Mohn wechseln sich in Rosa, Weiß, Blau und Orange ab.
  • Kleintiere: Schmetterlinge sitzen zwischen den Blüten und beleben die Komposition.
  • Dunkler Grund: Der schwarze Hintergrund steigert die Leuchtkraft der Farben.

Bedeutung

Die Blumengirlande zeigt Ruyschs Gespür für Anordnung und Lichtführung schon in frühen Jahren und steht in der Tradition des niederländischen Blumenstücks.

Beratung und individuelle Anfragen

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