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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Boreas entführt Oreithyia“

Ein Windgott packt eine Frau und trägt sie in die Lüfte, Stoffe und Haare wirbeln. Ein Sturm aus Bewegung und Farbe.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand um 1615 in Öl auf Holz und stellt den Raub der Oreithyia durch den Nordwind Boreas dar, eine Erzählung aus Ovids „Metamorphosen“ (Buch VI). Es trägt die Inventarnummer 626 und befindet sich in der Akademie der bildenden Künste in Wien.

Bildkomposition und Details

  • Boreas: Der bärtige Windgott mit dunklen Flügeln füllt die obere Bildhälfte.
  • Oreithyia: Die helle, zurückgeneigte Gestalt kontrastiert mit dem dunklen Himmel.
  • Rotes Tuch: Der bauschende Mantel verstärkt die Dynamik der Szene.
  • Putten: Kleine Kinder mit Schneebällen verweisen auf die Kälte des Nordwinds.

Bedeutung

Das Werk gilt als Höhepunkt von Rubens’ dynamischen Mythenbildern und beeinflusste spätere Darstellungen des Themas.

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