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Weitere Informationen zu: Mary Vaux Walcotts „Bronzeglöckchen (Stenanthium occidentale)“

Kleine Glocken in warmen Bronzetönen schwingen an hauchdünnen Bögen. Dazu stehen lange Blätter wie ein Büschel Gras im unteren Teil des Blattes.

Entstehungshintergrund

Die Arbeit entstand im Jahr 1906 als Aquarell auf Papier und gehört zu den botanischen Studien, mit denen die Künstlerin Wildpflanzen genau festhielt. Unten rechts sind „Lake Louise“ und ein Datum von 1906 handschriftlich vermerkt. Das Smithsonian American Art Museum in Washington bewahrt sie unter der Nummer 1970.355.405. Die Pflanze steht frei vor dem Papier, ohne Hintergrund und ohne erzählerische Zutaten.

Bildkomposition und Details

  • Glockenblüten: Nickende Blüten in Rotbraun mit gelbgrünen, nach außen gebogenen Spitzen.
  • Stängelbögen: Zwei schlanke Stängel schwingen in eleganten Bögen nach links oben.
  • Grasartige Blätter: Lange, schmale Blätter in frischem Grün umrahmen den Stängelfuß.

Bedeutung

Als Teil der Smithsonian-Sammlung bewahrt das Blatt den Blick einer Naturforscherin, die Wildblumen Nordamerikas im Aquarell dokumentierte. Das Motiv bleibt auch im kleinen Format gut lesbar.

Beratung und individuelle Anfragen

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