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Weitere Informationen zu: Ljubow Popowas „Bühnenbildentwurf zu Romeo und Julia“

Aus Treppen, Pfeilern und aufgefächerten Ornamenten entsteht ein Bühnenraum, der eher an eine Architekturvision als an eine reale Kulisse erinnert.

Entstehungshintergrund

Popowa schuf den Entwurf 1920 als Aquarell auf Papier für eine geplante Inszenierung von Shakespeares „Romeo und Julia“. In diesen Jahren wandte sie sich in Moskau verstärkt dem Theater zu. Das Blatt befindet sich in der Staatlichen Tretjakow-Galerie.

Bildkomposition und Details

  • Treppen: Zwei Stufenfolgen führen in unterschiedliche Höhen und gliedern den Raum.
  • Ornamente: Große Voluten und Blattformen sind facettenartig in helle und dunkle Flächen zerlegt.
  • Farbe: Kühle Grau- und Grüntöne stehen vor dem warmen Beige des Papiers.
  • Himmelsband: Ein blauer und violetter Streifen schließt den Raum nach oben ab.

Bedeutung

Der Entwurf zeigt Popowas Interesse an einem dynamischen, architektonisch gedachten Bühnenraum, der in den folgenden Jahren ihre konstruktivistischen Theaterarbeiten prägte.

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