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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Catherine Manners, Herzogin von Buckingham“

Lebendig und selbstbewusst wendet sich die Herzogin dem Betrachter zu. Der leuchtend rote Hintergrund und der helle Spitzenkragen geben dem Bildnis große Präsenz.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand laut Caption um 1625 oder um 1629 in Öl auf Holz (77,5 × 65 cm) und trägt die Inventarnummer DPG 143 der Dulwich Picture Gallery in London. Dargestellt ist die Ehefrau von George Villiers, dem Herzog von Buckingham, der als Günstling Jakobs I. und Karls I. einflussreich am englischen Hof war.

Bildkomposition und Details

  • Spitzenkragen: Der weit ausgestellte, gezackte Kragen rahmt Hals und Schultern und bildet den hellsten Bereich.
  • Perlen: Mehrere Perlenreihen liegen auf Brust und Schulter und setzen glänzende Akzente.
  • Satinärmel: Die gestreiften, schimmernden Ärmel mit Pelzbesatz zeigen Rubens’ Stoffmalerei.
  • Fächer: Der Fächer in der rechten Hand verweist auf die höfische Mode der Zeit.

Bedeutung

Das Bildnis zählt zu den lebendigsten Damenporträts des Malers und gibt einen Eindruck von der höfischen Mode und dem Selbstbild der englischen Aristokratie um 1625.

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