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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Cimon und Efigenia“

Schlafende Nymphengestalten, ein staunender Hirte und ein Früchtestillleben mit Äffchen laden zum Erzählen ein. Die Szene liegt zwischen Idylle und stillem Drama.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand um 1617 als Illustration zur ersten Novelle des fünften Tages aus Boccaccios „Decamerone“. Rubens malte die Figuren, Frans Snyders das Stillleben mit Affen und Jan Wildens die Landschaft. Es trägt die Inventarnummer 532 und befindet sich im Kunsthistorischen Museum in Wien.

Bildkomposition und Details

  • Schlafende: Zwei liegende Frauen bilden die helle Mitte der Komposition.
  • Beobachter: Der junge Mann rechts leitet die Erzählung ein und verleiht der Szene Spannung.
  • Stillleben: Früchte, Krug und ein Äffchen im Vordergrund stammen von Frans Snyders.
  • Landschaft: Bäume und ein weiter Horizont schaffen einen ruhigen Hintergrund.

Bedeutung

Das Werk zeigt das Zusammenwirken mehrerer Antwerpener Spezialisten in Rubens’ Werkstattpraxis und die Verbindung von Literatur, Mythos und Malerei.

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