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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Das apokalyptische Weib, München“

Licht und Finsternis stoßen in diesem Bild aufeinander: Oben schwebt die strahlende Frau mit dem Kind, unten stürzen die Dämonen ins Dunkel. Die Bewegung der Figuren reißt den Blick unaufhaltsam durchs Bild.

Entstehungshintergrund

Das monumentale Altarbild entstand 1624/25 in Öl auf Leinwand (548 × 365 cm) und hing ursprünglich im Dom zu Freising; heute befindet es sich in der Alten Pinakothek in München. Es zeigt die Vision aus Offenbarung 12,1–4 und ist von der kleineren Skizze im Getty Museum zu unterscheiden.

Bildkomposition und Details

  • Frau mit Kind: Die Gestalt im blauen Mantel schwebt auf der Mondsichel und hält das Kind auf dem Arm.
  • Erzengel Michael: Links kämpft der Engel in Rüstung und rotem Mantel gegen den siebenköpfigen Drachen.
  • Schlange und Mond: Zu Füßen der Frau windet sich die Schlange über der Mondsichel.
  • Rundbogen: Der Abschluss des Bildes als Bogen weist auf die Bestimmung als Altarbild hin.

Bedeutung

Das Werk gehört zu den eindrucksvollsten Beispielen der Gegenreformation in der Malerei und zeigt Rubens’ Fähigkeit, große Kompositionen mit Bewegung und Licht zu füllen.

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