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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Das festgefahrene Fuhrwerk“

Eine Nachtszene voller Anstrengung: Der Wagen sitzt fest, Mensch und Tier kämpfen gegen den Weg, und über allem steht ein kühler Mond. Rubens erzählt Alltag als Naturdrama.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde ist Öl von Holz auf Leinwand übertragen (87 × 129 cm) und befindet sich in der Staatlichen Ermitage in St. Petersburg. Eine Jahreszahl nennt die Caption nicht; in der Literatur wird es meist um 1620 eingeordnet. Es gehört zu den frühen großen Landschaften des Malers.

Bildkomposition und Details

  • Fuhrwerk: Der beladene Karren mit hohen Rädern steckt schief im Weg, eine Ladung aus Steinen schaut hervor.
  • Fuhrmann und Pferd: Ein Mann in rotem Wams schiebt am Rad, das weiße Pferd zieht mit gesenktem Kopf.
  • Felsen und Höhle: Ein mächtiger Felsblock mit dunkler Öffnung bildet das Zentrum der Landschaft.
  • Mond: Links am Waldrand steht der Mond im bewölkten Himmel.

Bedeutung

Das Bild zeigt Rubens’ Fähigkeit, Landschaft und Bewegung zu einem dramatischen Ganzen zu verbinden, und gilt als eines seiner eindrucksvollsten Landschaftsbilder.

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