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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Das Gastmahl im Haus des Pharisäers Simon“

Christus, die kniende Magdalena und die überraschten Gäste bilden eine Bühne für ein Gleichnis. Das lebhafte Beieinander der Figuren fesselt das Auge sofort.

Entstehungshintergrund

Das Bild entstand zwischen 1618 und 1620 und gibt die Erzählung aus dem Lukasevangelium wieder, in der eine Sünderin Christus die Füße salbt. Es befindet sich in der Eremitage in Sankt Petersburg. Rubens verband die biblische Szene mit einer opulenten Tafelrunde in barocker Fülle.

Bildkomposition und Details

  • Christus: Blaues Gewand und roter Mantel heben ihn als Mittelpunkt hervor.
  • Maria Magdalena: Sie kniet zu Füßen des Herrn und trocknet ihm die Füße mit ihrem Haar.
  • Gäste und Diener: Bärtige Pharisäer und Diener mit Schüsseln erzählen von der festlichen Tafel.
  • Salbgefäß: Ein kleines Gefäß am unteren Rand verweist auf die Salbung.

Bedeutung

Das Gemälde zeigt Rubens’ Fähigkeit, komplexe Gruppen zu gliedern und biblische Erzählung mit menschlicher Nähe zu verbinden.

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