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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Das Große Jüngste Gericht“

Ein Wirbel aus Körpern steigt und fällt zwischen Himmel und Abgrund. Über allem thront Christus, dessen roter Mantel das Bild ordnet.

Entstehungshintergrund

Rubens schuf das Gemälde 1614 bis 1616 für die Jesuitenkirche in Neuburg an der Donau. Die Darstellung des Jüngsten Gerichts folgt biblischen Vorstellungen von der Scheidung der Seligen und der Verdammten. Heute befindet sich das Werk in der Alten Pinakothek in München.

Bildkomposition und Details

  • Weltenrichter: Christus im roten Mantel erhebt den Arm und bildet die obere Bildmitte.
  • Auserwählte: Links steigen helle Gestalten empor, begleitet von Engeln.
  • Verdammte: Rechts stürzen Körper in dunklen Wolken in die Tiefe.
  • Vordergrund: Am unteren Bildrand erheben sich die Auferstehenden aus der Erde.

Bedeutung

Das Bild gehört zu den großen Altarwerken des Barock und zeigt Rubens’ Sinn für Massenbewegung und dramatische Lichtführung.

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