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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Das Haupt der Medusa“

Zwischen Schlangen, Spinnen und Skorpionen liegt ein Gesicht, das Entsetzen selbst erstarrt zeigt. Das Bild fesselt durch die Verbindung von Grauen und malerischer Feinheit.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand um 1617 bis 1618 in Antwerpen und gilt als Gemeinschaftswerk: Rubens malte das Haupt der Medusa, Frans Snyders die Schlangen und Insekten. Es befindet sich im Kunsthistorischen Museum in Wien (Inv. 3834). Es beruht auf der antiken Erzählung von Perseus, der Medusa enthauptete.

Bildkomposition und Details

  • Medusenhaupt: Die aufgerissenen Augen und der geöffnete Mund zeigen erstarrtes Entsetzen.
  • Schlangen: Zahlreiche Tiere in Grün, Orange und Braun winden sich über den Boden.
  • Kleintiere: Salamander, Spinnen und Skorpion sind in feinster Detailmalerei ausgeführt.
  • Landschaft: Ein dämmriger Hintergrund mit Meer verstärkt die Stimmung des Unheimlichen.

Bedeutung

Das Bild verbindet Rubens’ figürliche Kunst mit Snyders’ Tiermalerei und zeigt die Arbeitsteilung flämischer Meister, die für Sammler ungewöhnliche Sujets schufen.

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