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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Das Pelzchen (Helena Fourment)“

Ein dunkler Pelz umhüllt die Gestalt, aus ihm treten Gesicht, Schultern und Beine als helle Farbflächen hervor. Der schmale Streifen roten Teppichs am Boden setzt einen warmen Akzent.

Entstehungshintergrund

Rubens malte das Bildnis um 1636 bis 1638 in Öl auf Eichenholz. Dargestellt ist Helena Fourment, die er 1630 heiratete. Das Gemälde befand sich bis zu seinem Tod im Besitz des Künstlers und gehört heute zum Kunsthistorischen Museum in Wien.

Bildkomposition und Details

  • Haltung: Die leicht gedrehte Standfigur mit verschränkten Armen wirkt schützend und zurückhaltend.
  • Pelzmantel: Der dunkle Pelz mit goldener Stickerei bildet die Fläche, aus der das Inkarnat aufleuchtet.
  • Blick: Der seitlich gewandte Blick der Dargestellten gibt dem Bildnis Nähe.
  • Teppich: Ein roter Streifen im Vordergrund grenzt die Figur vom dunklen Boden ab.

Bedeutung

Das Bild gehört zu den persönlichsten Porträts der Barockmalerei und zeigt Rubens’ Zuneigung zu seiner Frau.

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