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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Das Pfingstwunder, Neuburg an der Donau“

Ein Strahlenbündel aus Licht fällt auf die Versammelten, deren Gesten Staunen, Andacht und Bewegung ausdrücken. Maria bleibt als ruhiger Mittelpunkt im Strudel der Ekstase.

Entstehungshintergrund

Rubens malte das Pfingstbild 1619 für den Hochaltar der Neuburger Hofkirche des Pfalzgrafen Wolfgang Wilhelm, der zum Katholizismus konvertiert war. Das Gemälde gehört heute zur Staatsgalerie in Neuburg an der Donau. Die vorliegende Abbildung stammt aus einer Buchreproduktion von 1914 und zeigt daher die typische Farbigkeit des frühen Druckverfahrens.

Bildkomposition und Details

  • Heilige Taube: Sie schwebt im Lichtstrahl über der Szene und bildet den Ursprung der Bewegung.
  • Maria: Zentrale Gestalt in Rot und Blau, mit gefalteten Händen und aufwärts gerichtetem Blick.
  • Jüngergruppe: Bärtige Apostel drängen sich in lebhaften Gesten um die Gottesmutter.
  • Feuerzungen: Kleine Flammen über den Köpfen symbolisieren die Herabkunft des Geistes.

Bedeutung

Die Komposition zeigt Rubens’ Fähigkeit, komplexe Menschengruppen in dynamische, klar lesbare Bildordnung zu bringen, und ist ein Hauptwerk seiner religiösen Malerei.

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