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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’„Das Urteil des Paris“

Ein Hirte, ein Götterbote und drei Göttinnen bilden eine Szene, in der jede Geste Spannung erzeugt. Der Blick wandert zwischen den hellen Körpern und der weiten Landschaft im Hintergrund.

Entstehungshintergrund

Rubens malte das Bild 1639 in Öl auf Holz, im vorletzten Lebensjahr, für König Philipp IV. von Spanien. Es entstand nach einem früheren Entwurf und gehört zu seinen spätesten mythologischen Gemälden. Heute hängt es im Museo del Prado in Madrid.

Bildkomposition und Details

  • Apfel: Merkur hält die Frucht empor, die der Schönsten der Göttinnen zugedacht ist.
  • Göttinnen: Juno, Minerva und Venus stehen in unterschiedlichen Haltungen, sodass der Betrachter sie von Seite und Rücken sieht.
  • Amor: Ein kleiner Amor an der Seite von Venus deutet auf den Ausgang des Wettstreits.
  • Landschaft: Bäume, ein Hirtenhund und Herden schaffen einen ländlichen Rahmen.

Bedeutung

Das Werk zeigt den späten Rubens auf der Höhe seiner Malkunst und ist ein Schlüsselbild für den barocken Umgang mit dem antiken Mythos.

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