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Weitere Informationen zu: Rubens’ „Das Wunder der heiligen Walpurga“

Wogen und Wind wirbeln um ein kleines Boot, in dessen Mitte eine Frau betet. Die Bewegung des Meeres bestimmt das ganze Bild.

Entstehungshintergrund

Das Bild entstand um 1610/11 in Öl auf Holz und gehörte ursprünglich zur Predella des Kreuzaufrichtungsaltars. Die Tafel misst etwa 75,5 × 98,5 cm und befindet sich als Dauerleihgabe der Speck von Sternburg Stiftung im Museum der bildenden Künste in Leipzig, Inventarnummer 1589.

Bildkomposition und Details

  • Sturmwogen: Weißer Schaum und dunkles Wasser umspülen das Boot in einem wilden Wirbel.
  • Ruderer: Kräftige Männer mit entblößten Oberkörpern ziehen die Riemen durchs Wasser.
  • Betende Heilige: Walpurga steht im hellen Gewand mit erhobenen Händen im Zentrum.

Bedeutung

Das Bild verbindet Heiligenlegende und barocke Naturgewalt und zeigt Rubens früh als Meister bewegter Szenen.

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