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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Das Wunder des heiligen Franz Xaver, Altarbild“

Ein erhobener Arm, ein Toter im Vordergrund und Engel im Wolkenriss: Rubens inszeniert das Wunder des Jesuitenheiligen als monumentales Schauspiel.

Entstehungshintergrund

Das Altarbild entstand um 1617/18 in Öl auf Leinwand und misst 535 × 395 Zentimeter. Es hängt im Kunsthistorischen Museum in Wien. Franz Xaver (1506–1552) war Jesuit und Missionar in Indien und Japan. Eine Skizze im selben Museum zeigt die Vorstufe.

Bildkomposition und Details

  • Heiliger und Gefährte: Franz Xaver und ein zweiter Jesuit stehen erhöht auf einem Podest.
  • Wunder: Ein Toter im Vordergrund, umgeben von trauernden Frauen, erwacht auf dem Strohlager.
  • Engel: Oben tragen Engel Kreuz und Kelch durch die aufgerissenen Wolken.
  • Menge: Kranke, Bittende und ein Gerüsteter in Rüstung rahmen den Vordergrund.

Bedeutung

Das Altarbild gilt als Höhepunkt der jesuitischen Bildkunst in Rubens’ Werk und zeigt seine Fähigkeit zu großflächiger, bewegter Erzählung.

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