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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Das Wunder des heiligen Franz Xaver, Ölskizze“

Ein Heiliger auf erhöhtem Podest, Kranke am Boden, Engel in den Wolken: Rubens erprobt in der Skizze die Dramaturgie eines großen Altarbilds.

Entstehungshintergrund

Die Skizze entstand um 1616/17 in Öl auf Eichenholz und dient als Entwurf zum großen Altarbild des Wunders des heiligen Franz Xaver, das ebenfalls im Kunsthistorischen Museum in Wien hängt. Beide Werke sind eigenständige Fassungen. Franz Xaver (1506–1552) war Jesuit und Missionar in Indien und Japan.

Bildkomposition und Details

  • Heiliger: Franz Xaver im schwarzen Ordenskleid steht erhöht und weist mit ausgestreckter Hand nach vorn.
  • Erweckte: Im Vordergrund liegt eine leblose Gestalt, von Frauen umgeben.
  • Engel: Oben schweben Engel in einer Wolkenöffnung, einer mit Kreuz.
  • Architektur: Säulen und eine Balustrade geben der Szene Tiefe.

Bedeutung

Die Skizze ist ein wichtiges Zeugnis für Rubens’ Arbeitsweise und Vorstudie zu einem zentralen Werk des Jesuitenbarock.

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