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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Der Disput über das Altarsakrament“

Kirchenväter und Würdenträger drängen sich in prächtigen Gewändern um den Altar, über dem eine Monstranz im Licht erstrahlt. Ein Himmelsfenster öffnet sich, und Engel halten Bücher in den Händen.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde von 1609 hängt in der Sint-Pauluskerk in Antwerpen und behandelt die Lehre von der Eucharistie, die in der Gegenreformation besondere Bedeutung besaß. Rubens war kurz zuvor aus Italien zurückgekehrt und schuf für Antwerpener Kirchen große Altargemälde. Die Vorlage zeigt das Bild im Rahmen der Kirche.

Bildkomposition und Details

  • Monstranz: Im Zentrum erscheint die Hostie in der Monstranz auf dem Altartisch, umgeben von Licht.
  • Kirchenväter: Bischöfe, Kardinal und Gelehrte in reich verzierten Gewändern debattieren um den Altar.
  • Engel: Oben halten Engel aufgeschlagene Bücher und die Taube des Heiligen Geistes schwebt darüber.
  • Buch: Im Vordergrund liegt ein aufgeschlagenes Buch auf den Stufen.

Bedeutung

Das Gemälde steht für den Kampf der Gegenreformation um die Eucharistielehre und zeigt Rubens früh als Meister großer, bewegter Altarbilder.

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