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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Der Evangelist Johannes“

Das Licht trifft auf ein zurückgelegtes Gesicht, der Blick geht nach oben. Rubens macht aus einem Studienkopf ein Bild andächtiger Versenkung.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand um 1617 bis 1619 als Variante des Johannes im Triptychon für Jan Michielsen in Antwerpen. Nach Angabe der Bildagentur befindet es sich in der Sammlung Gautner (?) und gilt somit als Privatbesitz. Rubens malte solche Charakterköpfe in seiner Antwerpener Werkstatt als Studien und Vorlagen.

Bildkomposition und Details

  • Blick nach oben: Die zurückgelegte Kopfhaltung verleiht dem Gesicht Ausdruck und Hingabe.
  • Lockiges Haar: Rötlich-braune Locken rahmen das Gesicht und sind malerisch locker gesetzt.
  • Mantel: Der braunrote Stoff schließt den Körper ein und lässt den Kopf hervortreten.
  • Dunkler Grund: Das Schwarz-Braun des Hintergrunds lenkt die Aufmerksamkeit auf das Gesicht.

Bedeutung

Das Bild zeigt, wie Rubens Emotion und Andacht im Porträtausschnitt sichtbar machte, und ergänzt das Bild des Apostels im Michielsen-Triptychon.

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