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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Der gefesselte Prometheus“

Ein Körper bäumt sich unter den Klauen eines Adlers auf, das Gefieder füllt fast die halbe Bildfläche. Aus dem dunklen Laubwerk leuchtet das Fleisch des Titanen wie ein Lichtkeil.

Entstehungshintergrund

Rubens malte das Werk um 1615 in Öl auf Leinwand; der Adler stammt von Frans Snyders, mit dem Rubens häufig zusammenarbeitete. Dargestellt ist der Mythos des Prometheus, der zur Strafe für den Feuerraub an einen Felsen gekettet wurde. Das Gemälde befindet sich im Philadelphia Museum of Art.

Bildkomposition und Details

  • Adler: Der Vogel mit gespreizten Schwingen wird Snyders zugeschrieben und dominiert die rechte Bildhälfte.
  • Körper: Rubens modelliert die Muskulatur des Titanen mit kräftigem Licht und Schatten.
  • Fesseln: Ketten am Handgelenk und ein dunkles Tuch verweisen auf die Bestrafung.
  • Landschaft: Links öffnet sich ein Ausblick in einen bewölkten Himmel und ferne Felder.

Bedeutung

Das Bild verbindet Rubens’ Figurenmalerei mit Snyders’ Tierdarstellung und zählt zu den eindrucksvollsten Mythenbildern des flämischen Barock.

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