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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Der Gott der Schelde, Kiew“

Wasser rinnt aus einem Krug, ein Füllhorn glänzt im Halbdunkel: Die Szene verbindet antike Götterwelt mit dem Selbstbewusstsein der Handelsstadt Antwerpen.

Entstehungshintergrund

Das Werk entstand nach Angabe der Bildagentur im 16./17. Jahrhundert; stilistisch gehört es in Rubens’ Antwerpener Schaffenszeit. Es wird im Museum für westliche und orientalische Kunst in Kiew bewahrt. Die kleine Ölarbeit wirkt skizzenhaft und lässt die Arbeitsweise des Malers gut erkennen.

Bildkomposition und Details

  • Flussgott: Der bärtige, mit Schilf bekränzte Gott lagert im Vordergrund und stützt sich auf einen Krug.
  • Wasserkrug: Aus dem umgestürzten Krug läuft Wasser und verweist auf den Fluss.
  • Frauenfiguren: Zwei weibliche Gestalten mit Füllhorn und Früchten stehen für Fülle und Stadt.
  • Löwe: Ein Raubtier zu Füßen der Figuren setzt einen kraftvollen Akzent unten rechts.

Bedeutung

Die Darstellung zeigt, wie Rubens antike Mythologie und städtische Allegorie zu einer bildstarken Verherrlichung Antwerpens verband.

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