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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Der heilige Augustinus zwischen Christus und der Jungfrau“

Zwei Gestalten stehen dem knienden Kirchenvater gegenüber, ihr Licht trifft sein aufgewandtes Gesicht. Rubens verdichtet Andacht und Zwiesprache in einer klaren, kraftvollen Komposition.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1615 bis 1616 und hängt in der Real Academia de Bellas Artes de San Fernando in Madrid. Der Titel der Bildlegende ist spanisch. Bildformat und Technik verweisen auf ein Altarbild im Umkreis der Antwerpener Aufträge jener Jahre.

Bildkomposition und Details

  • Augustinus: Der Heilige im schwarzen Habit kniet mit gefalteten Händen im Zentrum.
  • Christus: Die Gestalt links mit dem Kreuz und blutbefleckten Tuch zeigt sich mit geöffneter Hand.
  • Maria: Die Jungfrau in Rot und Blau neigt sich dem Heiligen zu.
  • Attribute: Bischofsmütze, Stab und Buch am unteren Bildrand kennzeichnen den Kirchenvater.

Bedeutung

Das Bild ist ein Beispiel für Rubens’ Altarmalerei der Gegenreformation, in der Frömmigkeit und barocke Körperlichkeit zusammenfinden.

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