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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Der heilige Christophorus und der Eremit“

Zwei Tafeln im Dialog: Der Riese trägt das Kind, der Eremit leuchtet den Weg. Rubens erzählt vom Lichttragen in dunkler Nacht.

Entstehungshintergrund

Die Tafeln entstanden 1612 als Außenseiten der beiden Flügel des Kreuzabnahme-Triptychons in der Liebfrauenkathedrale in Antwerpen und zeigen das Triptychon in geschlossenem Zustand. Die Gesamtmaße betragen etwa 420 mal 310 Zentimeter.

Bildkomposition und Details

  • Christophorus: Der kräftige Riese mit Stab trägt das Christuskind über die Wasser.
  • Rotes Tuch: Der wehende Mantel setzt einen leuchtenden Akzent.
  • Eremit: Rechts hält der Alte eine Laterne und weist den Weg im Mondlicht.
  • Nachtstimmung: Dunkelheit und Mondsichel bilden den ruhigen Gegenpol zur Bewegung links.

Bedeutung

Die Außenflügel gehören zum zentralen Werk von Rubens’ Antwerpener Anfängen und zeigen die Symbolik des Christusträgers.

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