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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubenss „Der heilige Franziskus empfängt das Jesuskind“

Zwischen Wolken, Engelsköpfen und warmem Licht überreicht Maria dem knienden Franziskus ihr Kind: ein Moment tiefer Zuneigung und Demut.

Entstehungshintergrund

„Der heilige Franziskus empfängt das Jesuskind“ entstand um 1617 als Öl auf Leinwand in Rubens’ Antwerpener Werkstatt. Die Darstellung gehört in den Zusammenhang der franziskanischen Bildthemen, die in den Südlichen Niederlanden der Gegenreformation stark gefördert wurden. Das Gemälde befindet sich heute im Musée des Beaux-Arts in Lille.

Bildkomposition und Details

  • Gebärde: Die erhobenen Hände des Franziskus drücken Staunen und Ehrfurcht aus.
  • Marienfigur: Das rote Kleid mit blauem Ärmel und das helle Gesicht bilden das farbliche Zentrum.
  • Engelsköpfe: Aufgehellte Wolken mit Putten öffnen den Himmel über der Szene.
  • Zweiter Mönch: Im Schatten links vertieft eine Begleitfigur die Erzählung und den Raum.

Bedeutung

Das Bild zeigt, wie Rubens die franziskanische Frömmigkeit seiner Zeit in eine warme, körperlich greifbare Bildsprache übersetzte.

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