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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Der Raub der Proserpina“

Ein Streitwagen jagt durch goldenes Halbdunkel, Arme greifen ins Leere: Rubens fasst den Raub der Proserpina in einer flüchtigen, leuchtenden Skizze.

Entstehungshintergrund

Die Ölskizze entstand nach der Caption zwischen 1614 und 1615 und zeigt den Mythos von Proserpinas Entführung, wie ihn Ovid erzählt. Sie befindet sich im Petit Palais in Paris. Solche Skizzen dienten Rubens als Entwurf für größere Gemälde.

Bildkomposition und Details

  • Pluto und Proserpina: Der Gott umklammert die sich aufbäumende Göttin auf dem goldenen Streitwagen.
  • Minerva: Die Göttin mit Helm und Schild, auf dem ein Medusenhaupt zu erkennen ist, greift ein.
  • Gespann: Dunkle Pferde bäumen sich in der linken Bildhälfte auf.
  • Farbe und Pinselführung: Flüssige Pinselzüge und warme Goldtöne erzeugen Tempo und Glanz.

Bedeutung

Die Skizze zeigt Rubens’ Talent, mythologische Dramen in wenigen Strichen mit Energie und Farbe zu füllen.

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