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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’„Der Raub der Töchter des Leukippos“

Ein Knäuel aus Pferden, Reitern und Frauen füllt die Bildfläche fast vollständig. Über der Szene öffnet sich ein blauer Himmel mit weißen Wolken.

Entstehungshintergrund

Rubens malte das Bild um 1618 in Öl auf Leinwand. Es erzählt, wie Castor und Pollux die Töchter des Leukippos, Hilaeira und Phoibe, entführen; als Quelle gilt Theokrits 20. Idyll. Das Werk hängt in der Alten Pinakothek in München.

Bildkomposition und Details

  • Reiter: Die Brüder in Rüstung und mit nacktem Oberkörper greifen zu und halten die Frauen fest.
  • Pferde: Ein dunkler Brauner und ein Schimmel rahmen die Gruppe mit kraftvollen Hufen und Mähnen.
  • Amor: Ein kleiner Amor am linken Bildrand fasst das Pferd und deutet die Liebe als Antrieb an.
  • Gewand: Ein goldener Stoff am unteren Rand setzt einen warmen Farbakzent.

Bedeutung

Das Gemälde gilt als Musterbeispiel des flämischen Barock und zeigt Rubens’ Vermögen, Bewegung und Körperlichkeit zu verbinden.

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