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Weitere Informationen zu: Édouard Manets „Der Selbstmörder“

Ein Mann liegt leblos auf einem Bett, in seiner Hand noch die Waffe. Die Szene ist in ein gedämpftes Grau und einzelne Rottöne getaucht.

Entstehungshintergrund

Manet malte das Bild 1877 und arbeitete es bis 1881 weiter, in Öl auf Leinwand. Es befindet sich in der Stiftung Sammlung E.G. Bührle in Zürich. Das Thema des Freitods greift ein Motiv auf, das in der Malerei seiner Zeit selten offen gezeigt wurde.

Bildkomposition und Details

  • Figur: Der Körper ist diagonal ins Bild gesetzt und wirkt zugleich schwer und verlassen.
  • Waffe: In der rechten Hand ist noch die Pistole erkennbar, ein roter Fleck färbt das Hemd.
  • Raum: Bett, Möbelkante und rotes Kissen begrenzen die Szene, an der Wand hängt ein kleines Porträt.
  • Farbigkeit: Graue, braune und rote Töne bestimmen die verhaltene Palette.

Bedeutung

Das Gemälde gilt als ein unsentimentales Beispiel für Manets nüchternen Blick auf das moderne Leben und seine Schattenseiten.

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