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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Der Sieg Heinrichs IV. bei Coutras“

Ein Schlachtbild im Bilderrahmen, gehalten von allegorischen Gestalten: Rubens denkt Ereignis und Ehrung in einem einzigen, dekorativen Entwurf zusammen.

Entstehungshintergrund

Der Entwurf entstand um 1628 in Öl auf Holz und wird als Vorlage für Tapisserien im Zusammenhang mit dem Heinrichs-Zyklus gedeutet. Er befindet sich im Liechtenstein Museum in Wien.

Bildkomposition und Details

  • Schlacht im Oval: Im Zentrum kämpft ein Feldherr im roten Mantel inmitten von Kriegern.
  • Allegorische Wächter: Ein Gott mit Füllhorn und eine behelmte Kriegerin flankieren das Bild.
  • Löwe: Ein ruhender Löwe unten rechts steht für Stärke und Herrschaft.
  • Zierrahmen: Voluten, Blattwerk und Putten fassen die Szene in einen barocken Rahmen.

Bedeutung

Die Skizze zeigt, wie Rubens historische Ereignisse mit Allegorie und Ornament zu repräsentativen Bildkonzepten verband. Die Kombination aus Schlachtszene, Allegorie und Zierwerk macht den Entwurf zu einem besonders reizvollen Blatt.

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