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Weitere Informationen zu: Rubens’ „Der Tod der Dido“

Ein Augenblick zwischen Entschluss und Tat: Dido sitzt aufrecht, das Licht fällt auf Haut und rotes Tuch. Rubens rückt die Königin ganz nah an den Betrachter.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde nimmt Vergils „Aeneis“ (4, 220 ff.) auf: Dido stößt sich das Schwert ihres Geliebten Aeneas in die Brust. Öl auf Leinwand, 183 × 117 cm, Inv. R.F. 1942–33, Musée du Louvre in Paris. Eine zweite Fassung von Rubens befindet sich im Getty Museum.

Bildkomposition und Details

  • Schwert: Die Klinge, an der Dido sich verletzt, bestimmt die Diagonale der Figur.
  • Rotes Tuch: Der kräftige Stoff unter der Figur bildet den Farbakzent des Bildes.
  • Bett und Büste: Im Hintergrund erinnern eine Männerbüste und Möbelstücke an Aeneas und das gemeinsame Leben.
  • Zerbrochene Balken: Sie liegen im Vordergrund und lassen Zerstörung ahnen.

Bedeutung

Das Motiv des Todes der Dido war im Barock ein beliebtes Bild tragischer Liebe, Rubens verleiht ihm eine ungewöhnlich unmittelbare Körpersprache.

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