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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Der Tod des Adonis, Jerusalem“

Im Halbdunkel eines Waldes ruht der tote Jäger, umgeben von trauernden Frauen. Ein blauer Himmel im Hintergrund kontrastiert mit der schweren Stimmung im Vordergrund.

Entstehungshintergrund

Das großformatige Gemälde entstand um 1614 in Öl auf Leinwand und misst etwa 212 × 325 cm. Es befindet sich im Israel-Museum in Jerusalem (Inventarnummer B00.0735). Die Szene folgt Ovids „Metamorphosen“ (Buch X): Venus beklagt den vom Eber getöteten Adonis.

Bildkomposition und Details

  • Adonis: Der ausgestreckte Körper mit Wunde und Speer am Boden bildet die Querachse des Bildes.
  • Venus: Die Göttin neigt sich über den Kopf des Geliebten und legt ihm die Hand an.
  • Begleiterinnen und Amor: Drei Frauen und ein weinender Amor rahmen die Gruppe.
  • Hunde: Zwei Windhunde am rechten Bildrand deuten auf die Jagd hin.

Bedeutung

Das Bild zählt zu Rubens’ eindrucksvollen mythologischen Kompositionen und zeigt seine Fähigkeit, Trauer und Körperlichkeit zu verbinden.

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