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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Der Tod des Hyakinthos, Ölskizze“

Ein Moment der Trauer, in wenigen Strichen festgehalten: ein Jüngling beugt sich über den Freund, der am Boden liegt. Die weite, helle Landschaft im Hintergrund lässt die Szene fast schwebend wirken.

Entstehungshintergrund

Rubens schuf die Skizze 1636–37 in Öl auf Holz (14,5 × 13,6 cm) für den Bilderzyklus zu Ovids Metamorphosen im Jagdschloss Torre de la Parada. Die Sage erzählt vom Tod des Hyakinthos, den Apollo versehentlich mit dem Diskus traf. Das Bild gehört heute zum Museo del Prado in Madrid.

Bildkomposition und Details

  • Jüngling: Der kniende Gott mit Lorbeerkranz beugt sich in einer schmerzvollen Geste zu dem Liegenden.
  • Diskus: Der runde Gegenstand neben dem Kopf erinnert an das tödliche Spiel.
  • Landschaft: Ein offener, sanft gemalter Hintergrund gibt Ruhe und Weite.
  • Farbklang: Zarte Hauttöne, Grün und Ocker verbinden sich zu einem leisen Gesamteindruck.

Bedeutung

Die kleine Tafel zeigt Rubens’ Sinn für das Pathos der antiken Sagenwelt und seine Lust am spontanen Entwurf.

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