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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Der Tor, Selbstbildnis von 1881“

Ein Blick über die Schulter, direkt und ohne Schmeichelei: Hodler zeigt sich als unruhiger Beobachter, der aus dem Dunkel hervortritt. Das Bild lebt von der Spannung zwischen der ruhigen Dunkelheit und dem hellen, gespannten Gesicht.

Entstehungshintergrund

Das Selbstbildnis entstand 1881 in Hodlers früher Schaffenszeit, als er sich zwischen Genf und Bern als Maler zu behaupten versuchte. Es ist in Öl auf Leinwand ausgeführt und gehört heute zur Sammlung des Kunstmuseums Bern. Der französische Titel „L’Insensé“ verweist auf die Rolle des Toren, mit der sich der Künstler bewusst inszeniert.

Bildkomposition und Details

  • Blick: Die zusammengezogenen Brauen und der fixierende Blick geben dem Gesicht eine eindringliche Präsenz.
  • Dunkler Grund: Der fast schwarze Hintergrund lässt Kopf und Hände plastisch hervortreten.
  • Kleidung: Die dunkelgrüne Jacke verschmilzt mit dem Grund und lenkt den Blick auf das Gesicht.
  • Signatur: Links unten steht die rote Signatur „F. Hodler“ als kräftiger Farbakzent.

Bedeutung

Das Werk zeigt den jungen Hodler als selbstbewussten, zugleich zweifelnden Künstler und ist ein wichtiges Zeugnis seines Frühwerks.

Beratung und individuelle Anfragen

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