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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Der Triumph des Siegers, Kassel“

Der Kranz des Ruhms berührt fast schon das Haupt des Helden, während unter seinen Füßen der Besiegte liegt. Rubens verdichtet Triumph und Niederlage zu einer einzigen, kraftvoll gedrängten Szene.

Entstehungshintergrund

Das großformatige Gemälde entstand um 1613 bis 1614 in Antwerpen, auf Eichenholz, und ist eine allegorische Darstellung des Tugendhelden, der von der Siegesgöttin gekrönt wird. Es befindet sich in der Gemäldegalerie Alte Meister in Kassel (Inv. GK 91). Eine verwandte Fassung hängt in München, eine weitere in Dresden.

Bildkomposition und Details

  • Siegesgöttin: Die geflügelte Figur mit entblößter Brust setzt dem Helden den Kranz aufs Haupt.
  • Rüstung: Brustpanzer, Schild und roter Mantel betonen die Kraft und Würde des Siegers.
  • Besiegte: Ein Toter und ein gefesselter Gegner am unteren Bildrand steigern den Kontrast.
  • Waffen: Pfeile, Köcher und Rüstungsstücke rechts erzählen vom vorausgegangenen Kampf.

Bedeutung

Das Bild gehört zu Rubens’ frühen allegorischen Kompositionen nach seiner Rückkehr aus Italien und zeigt sein Talent für monumentale, körperbetonte Erzählung.

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