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Weitere Informationen zu: Rubens’ „Der Triumph von Jülich am 1. September 1610“

Ein weißes Pferd, ein wehender Federbusch und ein Himmel voller Bewegung: Rubens inszeniert den Sieg als Schauspiel aus Licht und Farbe.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde ist Nr. 13 im Zyklus „Geschichte der Maria von Medici“, entstanden um 1623/25 in Rubens’ Antwerpener Werkstatt. Es zeigt die Einnahme der Stadt Jülich am 1. September 1610 im Jülich-Clevischen Erbfolgestreit. Öl auf Leinwand, 394 × 295 cm, heute im Musée du Louvre in Paris.

Bildkomposition und Details

  • Reiterin: Die Königin sitzt im Damensitz auf einem weißen Schimmel, das erhobene Vorderbein verleiht dem Bild Dynamik.
  • Siegesgöttin: Rechts oben hält eine geflügelte Gestalt einen Lorbeerkranz, ein kleiner Engel bläst die Trompete.
  • Begleiterin: Links steht eine Frau in rotem Gewand, ein Löwe ist an ihrer Seite zu sehen.
  • Landschaft: Die Ebene mit der Stadt und Truppen im Mittelgrund öffnet den Raum zum Horizont.

Bedeutung

Das Bild verbindet Geschichte und Allegorie und gehört zu den bedeutendsten Beispielen barocker Herrscherverehrung.

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