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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Der Triumphbogen der Münze, Rückseite, Ölskizze“

Aus warmem, goldbraunem Licht wächst die Festarchitektur eines Triumphbogens empor, bevölkert von Figuren, Medaillons und Girlanden. Die Skizze wirkt zugleich monumental und flüchtig hingeworfen.

Entstehungshintergrund

Die Skizze gehört zum Entwurf für einen der Ehrenbögen, die 1635 für den Einzug des Kardinal-Infanten Ferdinand in Antwerpen errichtet wurden. Rubens lieferte die Entwürfe, die Ausführung übernahmen Werkstatt und Handwerker. Das Blatt zeigt die Rückseite des Bogens; der heutige Besitzer wird in der Vorlage nicht genannt.

Bildkomposition und Details

  • Bekrönung: Oben stehen eine Frauengestalt und ein behelmter Krieger in rotem Mantel um einen Aufsatz mit Ähren und Band.
  • Mittelnische: Eine thronende Figur unter einem Rundbogen bildet das Zentrum der Fassade.
  • Schmuck: Medaillons, Girlanden und ein bärtiger Kopf am Pfeiler gliedern die Architektur.
  • Seitennischen: Lagernde Gestalten, darunter eine mit Wasserkrug, füllen die Nischen an den Rändern.

Bedeutung

Die Skizze zeigt, wie Rubens als Universalkünstler auch vergängliche Festdekorationen entwarf, und dokumentiert die barocke Kultur der Herrschereinzüge.

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