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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Der trunkene Silen“

Ein Zug ausgelassener Gestalten umringt den schwankenden Silen, dessen Körper die Bildmitte beherrscht. Die Szene wirkt zugleich derb und festlich.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand um 1616 bis 1617 in Antwerpen als Öl auf Holz. Silen, der alte Begleiter des Weingottes Bacchus, gilt in der Mythologie als Sinnbild von Rausch und Weisheit. Das Bild wird in der Alten Pinakothek in München bewahrt. Das Werk wird zum Teil als Gemeinschaftsarbeit mit anderen Meistern der Werkstatt gesehen.

Bildkomposition und Details

  • Silen: Die wuchtige Gestalt mit Weintrauben in der Hand bildet das Zentrum der Komposition.
  • Gefolge: Satyrn, Nymphen und ein Junge mit Ziege füllen den Bildraum dicht.
  • Kinder am Boden: Die sich räkelnden Kleinkinder im Vordergrund führen die Szene ins Ausgelassene.
  • Tiger: Ein Raubtier am linken Rand verweist auf die bacchische Welt.

Bedeutung

Das Bild gilt als Hauptwerk der bacchischen Themen im Werk von Rubens und bringt seine Faszination für Sinnlichkeit und derbe Lebensfreude eindrucksvoll zum Ausdruck.

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