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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Der trunkene Silen, Stockholm“

Ein Rauschgott, der kaum noch auf den Beinen steht, ein lachender Stützer und ein schleichender Tiger: Rubens zeigt Silen als komische Gestalt des Bacchusgefolges.

Entstehungshintergrund

Das Bild ist in Öl auf Holz gemalt und wird im Nationalmuseum Stockholm aufbewahrt. Silen, der Lehrer und Begleiter des Weingottes Bacchus, gilt in der antiken Überlieferung als ständig betrunken. Rubens malte das Thema mehrfach; die Caption nennt keine Datierung.

Bildkomposition und Details

  • Silen: Der füllige Nackte mit Efeukranz steht schwankend in der Bildmitte.
  • Begleiter: Ein lachender Mann und ein Satyr stützen ihn von beiden Seiten.
  • Tiger: Links schleicht ein Tiger, als Attribut des Bacchusgefolges.
  • Fackelträgerin: Rechts leuchtet eine Frau in Rot mit einer Fackel in das Dunkel.

Bedeutung

Das Bild zeigt Rubens’ Humor und seine Freude an kräftiger Körperlichkeit und ist ein Beispiel für seine Behandlung des Bacchus-Themas.

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