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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’„Der ungläubige Thomas“

Vier Köpfe drängen sich um eine Wunde, aus der Gewissheit entstehen soll. Vor dem schwarzen Grund leuchten Haut und ein roter Mantel.

Entstehungshintergrund

Rubens schuf die Tafel zwischen 1613 und 1615 in Öl auf Holz als Mittelbild eines Epitaphs für Antwerpen. Das Werk gehört zu den Gemälden der Frühzeit seiner Rückkehr aus Italien und wird im Königlichen Museum der Schönen Künste in Antwerpen bewahrt.

Bildkomposition und Details

  • Christus: Der Auferstandene öffnet sein Gewand und blickt ruhig auf Thomas.
  • Hände: Die Hände der Jünger, die tastende Berührung und die offene Handfläche bilden die Bildmitte.
  • Jünger: Drei Köpfe mit unterschiedlichem Alter zeigen Staunen und Nachdenken.
  • Dunkler Grund: Der schwarze Hintergrund lässt die Figuren plastisch hervortreten.

Bedeutung

Das Bild zeigt Rubens’ Sinn für Anatomie und Ausdruck, den er in Italien geschult hatte, und steht für die Kraft der Antwerpener Barockmalerei.

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