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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Der von der Siegesgöttin gekrönte Tugendheld, Dresden“

Der Sieger steht aufrecht im Zentrum, die Göttin schwebt an seiner Seite, und der Kranz berührt sein Haupt. Aus dem dunklen Grund tritt eine Komposition von großer plastischer Kraft hervor.

Entstehungshintergrund

Das Bild entstand um 1616 in Öl auf Leinwand und wird in der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden aufbewahrt (Inv. 956). Es gehört zu Rubens’ allegorischen Darstellungen der Tugend, die auch in einer Fassung in München überliefert sind. Die Szene folgt dem Motiv des Tugendhelden, der über Laster und Feinde siegt.

Bildkomposition und Details

  • Siegesgöttin: Die geflügelte Frau setzt dem Helden mit ausgestrecktem Arm den Lorbeerkranz auf.
  • Rüstung: Glänzender Brustpanzer und roter Umhang betonen die Würde des Siegers.
  • Besiegter: Unter den Füßen des Helden liegt ein Gegner am unteren Bildrand.
  • Sitzende Figur: Rechts wendet sich eine Frau dem Geschehen zu und schließt die Komposition ab.

Bedeutung

Die Bildfolge verbindet Mythologie, Moral und barocke Körperlichkeit und gilt als Beispiel für Rubens’ Fähigkeit, abstrakte Ideen in überzeugende Figurenszenen zu übersetzen.

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