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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Die Anbetung der Hirten, St. Paul im Lavanttal“

Wenige Pinselstriche genügen, um eine Mutter, ihr Kind und drei staunende Besucher lebendig werden zu lassen. Die kleine Tafel wirkt wie ein Blick in Rubens’ Denkwerkstatt.

Entstehungshintergrund

Die Tafel entstand um 1621/22 in Antwerpen. Das Format von etwa 29 mal 23 Zentimetern und die offene Malweise sprechen für eine vorbereitende Studie. Sie befindet sich in der Stiftssammlung in St. Paul im Lavanttal in Kärnten.

Bildkomposition und Details

  • Mutter und Kind: Maria beugt sich schützend über das gestillte Kind, das den Bildmittelpunkt bildet.
  • Hirte im Vordergrund: Der kniende Mann mit ausgestrecktem Arm gibt der Szene Tiefe und Schwung.
  • Ochsenkopf: Links deutet das Tier den Stall an, ohne ihn auszuführen.
  • Pinselspur: Sichtbare Striche und ein durchscheinender Holzgrund verraten die schnelle Arbeitsweise.

Bedeutung

Als kleine Tafel zeigt das Bild, wie Rubens Kompositionen zunächst in Farbe und Bewegung erprobte.

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