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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Die Anbetung der Hirten, St. Petersburg“

Das Kind wird zur Lichtquelle des Bildes und lässt Gesichter und Hände der Hirten aus dem Dunkel treten. Rubens komponiert die Weihnachtsszene als Nachtstück.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde in der Ermitage ist auf Holz gemalt und hat ein Format von etwa 64 mal 47 Zentimeter. Die Caption nennt keine Datierung; nach Stil und Lichtführung entstand es im frühen 17. Jahrhundert, in der Zeit nach Rubens’ Italienaufenthalt.

Bildkomposition und Details

  • Lichtführung: Das Kind strahlt im Zentrum und beleuchtet Maria und die nächststehenden Hirten.
  • Hirte mit Stab: Die hohe Gestalt links bildet eine dunkle Silhouette und rahmt die Szene.
  • Engel: Zwei Engel schweben mit fliegendem Band im Dunkel über dem Stall.
  • Marias Geste: Sie hebt das Tuch und zeigt das Kind den Umstehenden.

Bedeutung

Das Bild belegt, wie stark Rubens von der Hell-Dunkel-Malerei Italiens geprägt wurde und wie er sie in flämische Erzählfreude überführte.

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