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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Die Begegnung König Ferdinands von Ungarn mit dem Kardinalinfanten Ferdinand, Wien“

Ein Handschlag im Getümmel: Reiter, Standarten und ein aufsteigender Adler machen die Begegnung zweier Habsburger zu einem Bild von barocker Wucht. Im Vordergrund mahnen Flussgott und trauernde Frau.

Entstehungshintergrund

Rubens schuf das Gemälde 1635 in Öl auf Leinwand, es misst 328 × 388 cm. Anlass war das Treffen von König Ferdinand von Ungarn, dem späteren Kaiser Ferdinand III., mit dem Kardinalinfanten Ferdinand, dem Generalgouverneur der Niederlande, im Umfeld der Schlacht bei Nördlingen 1634. Das Werk gehört zum Kunsthistorischen Museum in Wien.

Bildkomposition und Details

  • Handschlag: Der Händedruck in der Bildmitte bildet den ruhigen Kern der bewegten Komposition.
  • Adler: Der Adler mit Lorbeerkränzen am oberen Rand verweist auf das Kaiserhaus.
  • Flussgott: Die liegende, bärtige Gestalt mit Krug im Vordergrund verkörpert die Landschaft und den Ort des Geschehens.
  • Reiter: Pferde, Rüstungen und rote Fahnen rahmen die Szene mit Bewegung und Farbe.

Bedeutung

Das Werk zeigt, wie Rubens politische Ereignisse mit Allegorie und höfischem Pathos zum monumentalen Historienbild verband.

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