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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubenss „Die Beschneidung Christi“

Oben eine Schar von Engeln im gleißenden Strahlenlicht, unten die trauernde Maria mit dem Kind und den Priestern: Rubens bündelt die Szene zu einer vertikalen Lichtachse.

Entstehungshintergrund

Das Bild entstand 1605 als Modello für das Hochaltarblatt der Jesuitenkirche Sant’Ambrogio in Genua und ist in Öl auf Leinwand gemalt, die auf Eichenholz aufgezogen wurde. Rubens arbeitete damals in Italien und entwickelte hier seine dynamische Altarbildkomposition. Der Entwurf befindet sich heute in der Akademie der Bildenden Künste in Wien.

Bildkomposition und Details

  • Engelschar: Fliegende Engel mit hellen Gewändern öffnen den oberen Bildraum im Strahlenlicht.
  • Maria: Rotes Kleid und blauer Mantel bilden das farbliche Zentrum der unteren Zone.
  • Priester: Die Figuren rechts beugen sich zum Kind und bilden eine kraftvolle Diagonale.
  • Kind am Rand: Ein kleiner Knabe links unten leitet den Blick in die Szene.

Bedeutung

Der Entwurf zeigt, wie Rubens früh in Italien seine Vorstellung von Bewegung und Licht im Altarbild formte, und gibt Einblick in die Planung eines großen Auftrags.

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