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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Die Beweinung des toten Christus, Berlin“

Nur eine Fackel und das weiße Tuch erhellen die Szene, in der zwei Frauen den toten Christus beklagen. Aus dem dunklen Grund tritt eine leise, zugleich erschütternde Trauer hervor.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand um 1610 bis 1611, kurz nach Rubens’ Rückkehr aus Italien nach Antwerpen. Es ist in Öl auf Holz gemalt und befindet sich in der Gemäldegalerie in Berlin. Maße sind in der Bildlegende nicht genannt.

Bildkomposition und Details

  • Leichnam: Der bleiche Körper Christi liegt ausgestreckt auf einem weißen Tuch und bildet die helle Diagonale.
  • Klagende Frauen: Zwei Frauen im Hintergrund verbergen das Gesicht oder greifen sich an den Kopf.
  • Fackel: Rechts brennt ein Licht auf einem Ständer und setzt einen warmen Akzent im Dunkel.
  • Malweise: Frei geführte Pinselstriche und pastose Lichter modellieren Stoff und Haut.

Bedeutung

Das Bild verbindet die Erfahrungen der italienischen Jahre mit Rubens’ eigener, leidenschaftlicher Sprache der Trauer.

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