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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Die Dornenkrönung, Grasse“

Ein Lichtkegel fällt aus der Laterne auf den gefesselten Christus, dessen Körper sich hell vom Dunkel abhebt. Rubens zeigt die Qual mit italienisch geschulter Wucht.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand um 1601/02 auf Holz und misst etwa 224 mal 180 Zentimeter. Es befindet sich im Hôpital de Petit-Paris in Grasse und gehört in den Umkreis von Aufträgen, die Rubens in seiner römischen Zeit erhielt.

Bildkomposition und Details

  • Christus: Die sitzende, kraftvoll modellierte Figur steht im Bildzentrum und fängt das Licht.
  • Peiniger: Soldaten und Knechte in Rüstung und Fell umringen ihn in dichter Gruppe.
  • Laterne: Der hängende Lichtkörper wirft einen Kegel durch den Raum und erhellt die Treppe.
  • Bogenform: Der runde obere Abschluss verrät die Bestimmung als Altarbild.

Bedeutung

Das frühe Werk zeigt, wie Rubens Eindrücke der italienischen Malerei in eine eigene, körperbetonte Bildsprache verwandelte.

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