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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’„Die drei Grazien“

Drei Gestalten bilden einen geschlossenen Reigen, über ihnen hängt eine Girlande aus Blüten, neben ihnen sprudelt Wasser aus einem Brunnen. Die Szene wirkt gelöst und zugleich streng komponiert.

Entstehungshintergrund

Rubens malte das Bild um 1638 bis 1640 in Öl auf Holz, in den letzten Lebensjahren. Es gehörte zu seinem Nachlass und kam später in den Besitz der spanischen Krone. Heute befindet sich das Gemälde im Museo del Prado in Madrid.

Bildkomposition und Details

  • Reigen: Zwei Figuren blicken den Betrachter an, die mittlere wendet uns den Rücken zu, wie es die antike Vorlage vorsieht.
  • Girlande: Rosen und weitere Blüten hängen wie ein Baldachin über der Gruppe.
  • Brunnen: Am rechten Rand speit eine Brunnenfigur Wasser in ein Becken.
  • Schleier: Durchsichtiger Stoff bedeckt die Körper nur leicht und lenkt die Blicke auf die Bewegung.

Bedeutung

Die Grazien zählen zu den bekanntesten Bildern der Spätzeit von Rubens und stehen für sein Ideal natürlicher, lebendiger Schönheit.

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