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Weitere Informationen zu: Édouard Manets „Die Erschießung Kaiser Maximilians, Boston 1867“

Pulverdampf, dunkle Gestalten und ein Gewehrlauf im Vordergrund: Das Bild zeigt den Augenblick der Salve. Die Farben sind gedämpft, die Wirkung ist unmittelbar.

Entstehungshintergrund

Manet malte mehrere Fassungen der Hinrichtung Kaiser Maximilians von Mexiko, die am 19. Juni 1867 in Querétaro stattfand. Die erste Fassung entstand 1867 und wird als Öl auf Leinwand mit etwa 196 mal 260 Zentimetern im Museum of Fine Arts in Boston aufbewahrt. Sie ist eine Schenkung von Mr. und Mrs. Frank Gair Macomber.

Bildkomposition und Details

  • Erschießungskommando: Die Soldaten stehen dicht gedrängt in dunkler Uniform und legen im Pulverdampf an.
  • Offizier: Ein Mann im braunen Rock mit breitkrempigem Hut lädt im rechten Vordergrund nach.
  • Verurteilte: Am linken Bildrand zeichnen sich dunkle Figuren nur schemenhaft ab.
  • Farbigkeit: Braun-, Grau- und Schwarztöne sowie ein warm schimmernder Boden prägen die Bildstimmung.

Bedeutung

Manet greift ein aktuelles politisches Ereignis auf und behandelt es mit der Sachlichkeit eines Zeitzeugen.

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