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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubenss „Die Flucht nach Ägypten“

Ein nächtlicher Wald, eine schmale Mondsichel und im Zentrum das schlafende Kind im Arm der Mutter: Rubens malt die Flucht als stille, dichte Szene.

Entstehungshintergrund

„Die Flucht nach Ägypten“ entstand 1614 als Öl auf Eichenholz und erzählt die Flucht der Heiligen Familie vor Herodes nach dem Matthäusevangelium. Rubens verlegte die Szene in eine nächtliche Landschaft und arbeitete mit starken Hell-Dunkel-Kontrasten. Das Bild befindet sich heute in den Staatlichen Kunstsammlungen Kassel.

Bildkomposition und Details

  • Mondlicht: Die schmale Mondsichel und der bleiche Himmel rechts geben der Nacht ihre Stimmung.
  • Maria mit Kind: Rotes Kleid und blaue Haube heben die Mutter mit dem schlafenden Kind hervor.
  • Josef: Der gelbe Mantel und die abgewandte Haltung betonen den Aufbruch.
  • Engel: Zwei Engelsfiguren begleiten die Familie und weisen den Weg.

Bedeutung

Das kleinformatige Bild zeigt Rubens’ Sinn für Lichtdramaturgie und seine Fähigkeit, ein bekanntes Thema mit atmosphärischer Dichte zu erzählen.

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