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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Die Folgen des Krieges“

Der Kriegsgott stürmt aus dem geöffneten Tempel, die Liebe versucht vergeblich, ihn aufzuhalten: Rubens malt die Verwüstung durch den Krieg als stürmisches Bühnenbild.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1638 in Öl auf Leinwand und hängt in der Galleria Palatina im Palazzo Pitti in Florenz. Rubens schuf es in seinem Spätwerk als allegorischen Kommentar zu den Verheerungen des Dreißigjährigen Krieges.

Bildkomposition und Details

  • Mars: Der gerüstete Kriegsgott stürmt mit gezücktem Schwert aus dem Tempel.
  • Venus und Putten: Die Liebesgöttin versucht ihn zu halten, Putten klammern sich an sie.
  • Trauernde Frau: Links hebt eine in Schwarz gekleidete Gestalt klagend die Arme.
  • Verwüstung: Am Boden liegen Bücher und Werkzeuge als Zeichen des Verlusts von Kunst und Kultur.

Bedeutung

Das Bild gilt als eines der eindrucksvollsten Antikriegsbilder der Barockzeit und als Rubens’ persönliches Vermächtnis zum Thema Krieg und Frieden.

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